Am 21. Juni wurde im Wiener Volksgarten die diesjährige Goldene Jetti verliehen. Der Preis wurde von der Wiener Wirtschaftskammer für innovative Projekte der Freizeitwirtschaft gestiftet. Die Umgestaltung des Hotel Johann Strauss, ein gemeinsames Projekt von Mag. Günter Fuhrmann und Kremslehner Hotels, wurde dabei als eines der drei besten Projekte in der Kategorie Kultur & Erlebnis ausgezeichnet.

Die Goldene Jetti wird seit 2012 von der Wirtschaftskammer Wien in Kooperation mit der Tageszeitung Kurier vergeben. Die eingereichten Projekte stellen sich einem Publikumsvoting – hier errreichte das Projekt „Historic Branding Hotel Johann Strauss“ mit 20% der abgegebenen Stimmen den ersten Platz – und einer Fachjury. Bei letzterer hatte die „Wiener Wiesen“, das größte Gastroevent der Stadt, die Nase vorn. Doch auch der Platz auf dem Stockerl, als eines der TOP 3 Projekte Wiens, ist Grund zur Freude für diesen Erfolg.

Die Neugestaltung des Hotel Johann Strauss beruht auf einer Kooperation zwischen bisher branchenfremden Betrieben. Mag. Günter Fuhrmann betreibt mit Cantat Museum eine Agentur für Ausstellungsgestaltung und Kulturvermittlung, ein Schwerpunkt ist dabei Heritage Marketing, die Ableitung und Darstellung der Firmenkultur durch ihre Unternehmensgeschichte. Die Gruppe Kremslehner Hotels führt vier Hotels in Wien in einer 120-jährigen Tradition. Die Kremslehner Hotels sind jedoch mehr als Stadthotels im Viersterne-Segment. Alle zeichnen sich durch eine authentische, zutiefst wienerische Atmosphäre aus, der Charme eines Familienbetriebs ist überall zu spüren. Seit Anfang an wird großer Wert auf die Gestaltung der Publikumsräume und Zimmer gelegt. Dabei betätigten sich vier Generationen Kremslehner sowohl als Sammler wie auch Auftraggeber.

Das Projekt im “Hotel Johann Strauss” soll an diese Tradition anknüpfen und auch dem jüngsten Mitglied der Gruppe den typischen Kremslehner-Touch verleihen, ergänzt aber um den Mythos Walzerkönig als Hommage an den Namensgeber des Hotels. Das Projekt im “Hotel Johann Strauss” wurde von der Familie Kremslehner gemeinsam mit cantat Museum unter der Projektleitung von Günter Fuhrmann realisiert. Ziel und Auftrag war es, das Erscheinungsbild des Hotels durch den Einsatz von ephemerer Ausstellungsgestaltung zwar grundlegend zu verändern, ohne jedoch bauliche Maßnahmen zu erfordern. Das Projekt wurde zwischen Oktober 2015 bis April 2016 realisiert.